Schwarzes Hamburg

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Autor Thema: Mobilitätswandel - weg vom Sprit!  (Gelesen 21793 mal)

Eisbär

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Antw:Mobilitätswandel - weg vom Sprit!
« Antwort #195 am: 21 September 2022, 18:57:13 »

Selbst ein i3 mit kleinster Batterie erreicht Preise, wo man nur sagen kann: Dafür kann ich selbst mit den aktuellen Spritpreisen nen Benziner etliche Jahre fahren und reparieren.
Da muss man zumindest ehrlicherweise sagen, dass der i3 schon immer mit Abstand der teuerste im Preis-Reichweitenverhältnis ist.

Aber ja, die aktuelle Entwicklung treibt die Preise in allen Bereichen nach oben (ist ja nicht so, das neue Verbrenner günstiger geworden wären, genauso wie Sprit).
 
Durch den Ukrainekrieg und das Versagen der französischen Kernenergie fallen uns jetzt 16 Jahre energetische Misswirtschaft vor die Füße. Und dafür ist in wenigen Monaten echt einiges erreicht worden. Obwohl wir Frankreich mit Strom mitversorgen müssen und Russland die Lieferungen eingestellt hat, füllen wir weiter die Gasspeicher.
Mittlerweile hat auch der Letzte verstanden (naja, noch nicht ganz), dass wir mit mit vielen kleinen lokalen Stromerzeugern unabhängiger und sicherer sind. Die aktuelle Krise zwingt uns, jetzt in kürzester Zeit zu erledigen, was 16 Jahre nicht passiert ist.
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Jack_N

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Antw:Mobilitätswandel - weg vom Sprit!
« Antwort #196 am: 24 September 2022, 11:05:06 »

ja, ist nur doof für die, die a) jetzt grad bauen oder b) die Umrüstung ihrer Heizung z.B. geplant hatten. Die Betriebe nehmen alles Mögliche zum Anlass um mehr Geld zu fordern, das Bundesministerium hat Informationen rausgegeben wieviel eine Umrüstung auf ne Wärmepumpe mit der und der Technik z.B. kosten sollte. Und die Zahlen sind laut denen hoch gegriffen. Auf dem freien Markt zahlt man momentan das Doppelte (also z.B. 50.000 für ne Sole-WP mit Installation) oder bekommt nix.
Oder man zahl halt wenn die Heizung kaputt ist seine 7000 für ne state-of-the-art Gas-Brennwerttherme, die den bisherigen Verbrauch immerhin reduziert, und zahlt dank der gestiegenen Gaspreise nichtmehr das Dreifache wie mit der alten, kaputten Heizung sondern "nur" noch das anderthalbfache bis Doppelte. Ist trotzdem für viele besser zu schlucken.

Interessant der Punkt mit dem Energiemarkt: Es geht derzeit n Posting rum was angeblich von einem Windparkbetreiber stammt. Darauf bemängelt er, dass sie ihre Energie nicht einspeisen dürfen. Er bemängelt nicht seine wirtshchaftliche Situation, denn er bekommt immernoch Geld für die Energie, und zwar mehr als er benötigt. Er darf sie nur nicht ins Netz schieben, also werden mehrere TW einfach mal vernichtet.
Warum? Der Energiemarkt hat so ne Regelung, dass der Basispreis sich nach dem teuersten Versorger richtet den man hinzuschalten muss, um die Grundversorgung zu deckeln. Wenn jetzt Windkraft und Solar auf einmal Energie günstiger produzieren könnten als Kohle- und Gaskraftwerke, dann sagen die großen Entscheider: Die müssen vom Netz. Denn wenn auch nur ein teures Gaskraftwerk "benötigt" wird um die Grundlast zu decken, dann steigt der Preis, den ALLE erhalten entsprechend an. Die Erzeuger von alternativen Energien werden dabei weiterhin vergütet, ihr Strom ist nur für die Katz.

Wird Zeit dass jeder, der es kann, sich Solar aufs Dach ballert und die Konzerne so n Stück weit entmachtet werden.
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Eisbär

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Antw:Mobilitätswandel - weg vom Sprit!
« Antwort #197 am: 24 September 2022, 18:18:59 »

Wird Zeit dass jeder, der es kann, sich Solar aufs Dach ballert und die Konzerne so n Stück weit entmachtet werden.
Wichtig ist dabei auch, dass sich jeder, des es sich leisten kann, zusätzlich einen Speicher gönnt. Zur Zeit macht das (erst) jeder zweite, der sich eine Solaranlage installieren lässt.
Erst mach das noch unabhängiger, zweites kann die schiere Menge an Speichern langfristig auch als Puffer im Netz dienen, dessen Versorgung durch mehr Erneuerbare ja dynamischer wird.
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Jack_N

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Antw:Mobilitätswandel - weg vom Sprit!
« Antwort #198 am: 24 September 2022, 21:36:57 »

Speicher haben leider noch Probleme. Zum Einen dürfen sie sich nicht total tiefentladen, weshalb man im Winter oft Strom ausm Netz ziehen muss um den Speicher auf ner Mindestfüllmenge zu halten wenn die Solaranlage nicht genügend Leistung bringt. Dazu kommt, dass man schon ne 10KW-Anlage braucht, um einen Speicher von nutzbarer Größe in annehmbarer Zeit wieder aufzuladen. Schalt mal Backofen, Herd und Geschirrspüler ein (ein typisches Mittags-Hausaufgaben-Szenario), da muss der Speicher erstmal überhaupt die Last liefern können, und dann halt auch genug Kwh puffern können um sowas abzufangen.
Viele Bestandsanlagen, die noch wunderbar funktionieren und die vom Dach zu reissen Schwachsinn wäre liefern aber nur 3,5-5KW, und damit bekommt man nix wirklich gefüllt (und nebenbei auch ein E-Auto nicht sinnvoll geladen wenn man es täglich benötigt, man hat ja oft die Sonne gerade dann nicht mehr wenn man mit dem Wagen wieder daheim ist).
Der Knackpunkt ist dann leider, dass sich das schlichtweg nicht rechnet. Ne reine Solaranlage rechnet sich schon über ihre Lebensdauer, auch ohne Einspeisung. Der Speicher verdoppelt die Kosten aber locker, oder erhöht sie noch schlimmer.

Ich kann jeden absolut verstehen der sagt: Sorry, aber zusätliche 10-20.000€ sind nach derselben Summe für die Solarinstallation einfach nicht mehr drin.

Ist aber tatsächlich auch bei jedem unterschiedlich, man sollte mal den eigenen Bedarf an Strom aufzeichnen, auch wann er anfällt, und das dann mal durchrechnen.

Wie gesagt, ein besserer Schritt wäre die erneuerbaren Energien, die zur Verfügung stehen, aber eben nicht genutzt werden, voll einzuspeisen, und den fossilen Energieträgern Nachrang einzuräumen. Jetzt wo Juniper eh dem Staat gehört kann man ja n paar von deren Kraftwerken als Backup für schlechte Zeiten rumoxidieren lassen, Staatspower um Lücken aufzufangen sozusagen?
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Eisbär

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Antw:Mobilitätswandel - weg vom Sprit!
« Antwort #199 am: 25 September 2022, 00:26:08 »

Schalt mal Backofen, Herd und Geschirrspüler ein (ein typisches Mittags-Hausaufgaben-Szenario), da muss der Speicher erstmal überhaupt die Last liefern können, und dann halt auch genug Kwh puffern können um sowas abzufangen.
Ich koche mit Gas, aber ich weiß, was Du meinst. Und ja, von Zeit zu Zeit benötigen viele eben doch noch Strom aus dem Netz.
Naja, oder man schmeißt den Geschirrspüler eben erst nach dem Essen an
Zitat
Viele Bestandsanlagen, die noch wunderbar funktionieren und die vom Dach zu reissen Schwachsinn wäre liefern aber nur 3,5-5KW, und damit bekommt man nix wirklich gefüllt (und nebenbei auch ein E-Auto nicht sinnvoll geladen wenn man es täglich benötigt, man hat ja oft die Sonne gerade dann nicht mehr wenn man mit dem Wagen wieder daheim ist).
Das Zauberwort heißt "erweitern, erweitern, erweitern".
Zitat
Der Knackpunkt ist dann leider, dass sich das schlichtweg nicht rechnet. Ne reine Solaranlage rechnet sich schon über ihre Lebensdauer, auch ohne Einspeisung. Der Speicher verdoppelt die Kosten aber locker, oder erhöht sie noch schlimmer.
Das ist so pauschal falsch, hängt sehr vom eigenen Verbrauch, der Größe der PV und der Größe des Speichers ab.
Wie gesagt: Stand heute wird jede zweite PV mit Speicher installiert. Und oft kann das sogar je nach Verbrauchskurven über den Tag sich schneller rechnen.

Zitat
Ich kann jeden absolut verstehen der sagt: Sorry, aber zusätliche 10-20.000€ sind nach derselben Summe für die Solarinstallation einfach nicht mehr drin.
Klar. Was nicht geht, geht nicht. Ich würde trotzdem beim Einbau immer so arbeiten, dass ein Speicher einfach nachrüstbar ist.

Zitat
Wie gesagt, ein besserer Schritt wäre die erneuerbaren Energien, die zur Verfügung stehen, aber eben nicht genutzt werden, voll einzuspeisen, und den fossilen Energieträgern Nachrang einzuräumen. Jetzt wo Juniper eh dem Staat gehört kann man ja n paar von deren Kraftwerken als Backup für schlechte Zeiten rumoxidieren lassen, Staatspower um Lücken aufzufangen sozusagen?
Das funktioniert bei den Kohlekraftwerken leider nicht, weil man die leider nicht schnell rauf- und runterregeln kann. Mit Gaskraftwerken allerding ist das durchaus möglich.
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Antw:Mobilitätswandel - weg vom Sprit!
« Antwort #200 am: 25 September 2022, 16:12:03 »

Nach einer Rechnung, die ich irgendwo gesehen habe, rechnet sich eine Anlage mit Speicher deutlich schneller als ohne, weil der Grad der Selbstversorgung stark steigt. In meinem Kopf geistern acht Jahre herum. Eventuell gilt das aber nur bei Eigenbau, da die vom Profi installierten Anlagen einen deutlichen Aufpreis kosten. Ich beabsichtige jedenfalls bei Gelegenheit einen Eigenbau eines Inselsystems zumindest für einen Teil der Verbraucher.
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Antw:Mobilitätswandel - weg vom Sprit!
« Antwort #201 am: 25 September 2022, 22:50:17 »

Ich beabsichtige jedenfalls bei Gelegenheit einen Eigenbau eines Inselsystems zumindest für einen Teil der Verbraucher.
Das Problem dabei ist, es gibt rechtliche Vorgaben, dass das von Fachbetrieben gemacht werden muss afaik.
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« Antwort #202 am: 26 September 2022, 10:08:33 »

Ich beabsichtige jedenfalls bei Gelegenheit einen Eigenbau eines Inselsystems zumindest für einen Teil der Verbraucher.
Das Problem dabei ist, es gibt rechtliche Vorgaben, dass das von Fachbetrieben gemacht werden muss afaik.

Soweit ich weiss nur, wenn Du es ans eigentliche Stromnetz mit anschließt. Die Crux ist, dass "Fachbetriebe" gerne die Abnahme/ den Anschluß verweigern, wenn sie nicht ALLES gemacht haben und das Material über sie gekauft wurde. Und in der derzeitigen Situation können die sich das auch leisten.
Aber wenn Du nen komplett autarken Kreis hast, mit eigenem Akkuspeicher z.b., dann können die Dich mal gepflegt hintenrum. Rechnen tut sich das aber für Kleinverbrauch nicht. Hat grad ein Youtuber mal schön deutlich gemacht, der hat sich so nen Ausbau gebastelt, um seinen Rechner, seine gesamte Videoproduktion usw... alles über Solar+Pufferakku abzudecken. Reicht an schattigen Tagen trotz Laptopnutzung nicht immer aus, und die Investitionskosten wird er selbst bei gestiegenen Strompreisen nicht in 20 Jahren wieder reinholen.

Ins positive skalieren tut das alles leider nur, wenn man entsprechende Größenordnungen hat und den Akku selbst bauen kann aus einzelnen Blöcken.

Was anderes ists aber, wenn man so eine Akku/Inverter/Solar-Wechselrichter Kombikiste sich holt, direkt noch mit USB-Ausgängen, einige haben sogar QI-Ladepads für drahtloses Laden eingebaut. Teuer, ja, aber als all-in-one kann man die zusammen mit nem Falt-Solarpanel z.B. auch aufs Camping mitnehmen, oder auf Festivals (wenn gesicherte Aufstellung möglich). Und daheim dann eben auch nutzen, mal kurz rausschleppen um die Gartenparty zu beschallen, oder regulär eben Laptop oder so darüber laufen lassen - dann hat das Ding nen Mehrfach-Effekt, der schon hilft.

@Eisbär bezüglich Erweitern, Speicher und co:
Bestehende Solaranlagen decken oft bereits das ganze Dach ab. Wir können hier z.B. nichts erweitern. Null. Nada. Zudem ist die Anlage im Marktstammdatenregister angemeldet. Muss sie nach aktuell geltendem Recht auch, und auch die Befreiung von der Gewerbepflicht und Drosselung von größeren Anlagen als 10KW für Privatleute die jetzt kommt wird einen nicht davon befreien die Anlage zu registrieren.
Speist man ein und nutzt sie nicht 100% zum Eigenverbrauch, dann bekommt man seinen Anteil an der Einspeisevergütung. Bei bestehenden Anlagen ist die noch recht hoch - während neue Anlagen mit glaub 7cent/kwh einsteigen und das dann über die Laufzeit fällt haben Bestandsanlagen oft noch 10cent oder mehr, die sie ausgeschüttet bekommen.
Voraussetzung dafür ist aber, dass die Anlage nicht verändert wird. Wir dürften nichtmal unseren Solar-Wechselrichter durch ein anderes Modell ersetzen, oder bei gleicher Kapazität die Plattengeometrie ändern (weniger, dafür effizientere Platten) - alles darf nur gegen exakt dieselben Teile ausgetauscht werden, sonst erlischt die Einspeisevergütung.
Und das ist bares Geld, was Du eben auch nicht einfach wegwirfst. Zumal ich es auch nicht einsehe eine funktionierende Solaranlage vom Dach zu reißen, und für ca. 15.000€ (sehr, sehr niedrig geschätzt bei aktuellen Preisen, und ohne Speicher!) durch eine mit doppelter Leistung zu ersetzen, bei der ich dann für die überschüssige Energie aber nur knapp 50% mehr bekäme als jetzt dank niedrigerer Einspeisevergütung (trotz höherer Einspeisemenge).
Die Drosselung auf 70% Leistung gilt übrigens ebenso weiterhin, auch die darf für Bestandsanlagen nicht aufgehoben werden.

Ja, wir leben im Paragraphenland.

Bezüglich Speicher:
Ein 6,5Kwh-Speicher kostet mich derzeit ca. 6500€ ohne Installation und Lieferung. Alle günstigeren Modelle sind nicht lieferbar, Zeitpunkt unbekannt.
Bei einem Strompreis von 40cent/kwh (was bereits 12 cent höher wäre als das, was ich bis Ende nächsten Jahres bezahle) bräuchte ich 7 Jahre, in denen ich täglich diese Menge in den Speicher lade und wieder entnehme, damit der sich rechnet.
Ich habe aber viele Tage, an denen ich über Solar nichtmal diese 6,5 Kilowattstunden erzeuge (Winter, Schnee, starke Bewölkung etc...). Wenn da den ganzen Tag nur 300-400 Watt Solarleistung an den 10 Stunden wo es hell ist reinkommen, und ich ja auch Dauerverbraucher hab, die betrieben werden wollen, dann wird das nix.
Also schiebt sich die Zeit, bis sich der Speicher rentiert, immer weiter nach hinten raus.
Der Rest ist dann vom Strompreis abhängig. Immerhin: Der Amortisationszeitraum verschiebt sich bei nem Strompreis aus dem Netz von 40cent/kwh statt 30cent/kwh wie man ihn jetzt bekommt von über 9 auf knapp unter 7 Jahre - im Best-Case-Szenario.
Wenn ich mir den Verbrauch der letzten Tage anschaue, dann verbrauchen wir aber abends/nachts nur die Hälfte dessen, was der Speicher packt.
Damit verdoppelt sich der Zeitraum eher, und jetzt kommen wir schon in den Bereich, wo Batteriealterung ne Rolle spielt.

Bleibt das Problem, dass wir den Speicher gar nicht erst in der Zeit, in der die Sonne scheint, mit unserer Anlage auffüllen könnten. Zumindest in ca. der Hälfte des Jahres nicht.
Dann würde man den leersaugen und ab dem Punkt braucht auch der Speicher eine Mini-Erhaltungsladung aus dem Netz, er VERBRAUCHT also Strom, damit er nicht kaputtgeht.

Das ein Speicher aus ideologischer Sicht was Tolles ist - keine Frage. Man sollte sich aber bewusst sein, dass die Herstellung eben auch Rohstoffe verbraucht (Und zwar nicht zu knapp) und dass das Teil sich in den meisten Fällen in nem normalen Einfamilienhaus Zeit seines Lebens nicht rechnen wird.
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