Schwarzes Hamburg

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Autor Thema: Ist Streaming bald am Ende?  (Gelesen 4881 mal)

BaerndME

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Antw:Ist Streaming bald am Ende?
« Antwort #60 am: 24 Februar 2022, 16:58:44 »

Vermutlich ist das dann so ein Begrifflichkeitsding dann? Dann find ich es wohl hauptsächlich sprachlich unsauber. Einen multinationalen Konzern kann man doch nicht "mobben", das ist keine Person.
Ein Konzern hat einen Pressesprecher, der dafür bezahlt wird, dass man ihn beschimpft, und im Zweifelsfall auch noch eine Rechtsabteilung, wenn es zu arg wird.

Und bewusst Dinge nicht kaufen, und ggfs öffentlich darüber reden warum nicht, das ist doch kein Mobbing, das ist letztlich doch das einzige Mittel, was man als Verbraucher hat, um seine Unzufriedenheit auszudrücken? Unter Mobbing verstehe ich  eingeworfene Fensterscheiben, und Drohbriefe, und Versuche, Leute, nämlich nichtjuristische, reale Personen, aus ihrem Job zu drängen und/oder auf andere Art ihre Existenz zu vernichten. Ich würde auch nicht wollen, dass man da das eine mit dem anderen vermengt.

Es geht um die Aufforderung an andere, die Dinge nicht zu kaufen, und zwar um die laut ausgesprochene Aufforderung.
Und im Prinzip ist es Wurscht, ob das Ziel Spotify, Joe Roghan oder Nestlé heißt (allen haben gemeinsam, dass sie von einer großen Gruppe Menschen für das angezählt werden, womit sie ihr Geld verdienen) und es ist Wurscht, ob es um die Vielfalt im Nahrungsregal oder die Vielfalt in der Bonbonschachtel der Streamingdienste geht.

Da "mobben" definiert ist mit
Zitat
eine Arbeitskollegin, einen Arbeitskollegen ständig schikanieren, quälen, verletzen [mit der Absicht, ihn bzw. sie aus der Firma o. Ä. zu vertreiben]
hast du natürlich Recht, was die Unzulänglichkeit der Formulierung bezüglich dieses einzelnen Wortes betrifft, aber mal ehrlich, da hast du jetzt auch nach dem Haar in der Suppe gesucht, oder? Man hätte jetzt aus dem Kontext heraus lesen können, was ich meinte.

Also: Ich beteilige mich am Anti-Nesté Mob.
Besser?
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