Schwarzes Hamburg

  • 26 September 2021, 04:35:49
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Autor Thema: Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.  (Gelesen 66109 mal)

nightnurse

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Antw:Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.
« Antwort #405 am: 04 August 2021, 16:36:09 »

 ::) womöglich könnte man Individualverkehr in die Innenstädte unattraktiver machen UND den ÖPNV verbessern :scream:. Nur so´ne Idee. Wobei ich den ÖPNV in HH schon gut ausgebaut finde, da könnte man wirklich das Auto draußen stehen lassen. Hab ich früher auch nie gemacht ^^ und dann find mal nen Gratisparkplatz!!!1!!
Während meine Eltern auf ihrem Kuhdorf gerne öfter den Bus nähmen, um in "die Stadt" zu fahren, aber hahahahaha.

Ich vermag nicht zu beurteilen, inwieweit Menschen aus Deiner Aufzählung, die sich heutzutage "auf das KfZ angwiesen" sehen, nicht nur Opfer grottigen ÖPNVs oder ihrer eigenen Bequemlichkeit sind und umsteigen würden, wenn es Möglichkeiten gäbe.
Bundesweite Reisetätigkeit wäre theoretisch mit der Bahn machbar...theoretisch. Ja, ich weiss, was ich da sage. Aber ich pendle selbst fern. Es nervt SO SEHR. Aber es geht. Mit BC100 im ICE nervt es vielleicht auch etwas weniger.
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Jack_N

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Antw:Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.
« Antwort #406 am: 04 August 2021, 16:46:37 »

^^ ich könnte z.B. gerade nichtmal am selben Tag zur Arbeit und zurück mit dem ÖPNV fahren - einen 8-Stunden-Arbeitstag vorausgesetzt (kürzer ginge ggf. noch, wenn mans darauf ankommt jeweils die ersten/letzten Möglichkeiten zu erwischen).
Aber das der hamburger ÖPNV gut ist, da muss ich vehement widersprechen. Für einige Linien der U-Bahn mag das zutreffen, meinetwegen. N paar Buslinien sind auch ok-ish.
Aber der Rest ist eine Vollkatastrophe. Ausgebaut wird nur da, wo es für Touris sichtbar ist. Der gesamte Süden wird seit Jahrzehnten sträflich vernachlässigt, die Ausbaupläne für S3 und S31 sind soweit, dass in 10 Jahren dann die Kapazitäten vorhanden sein werden, die man eigentlich JETZT benötigt.

Dazu sind besonders die S-Bahnhöfe dreckig, eklig, und auch oft nicht toll beleuchtet oder generell erreichbar.
Dass dann die P&R-Parkplätze, die gut erreichbar waren, kostenpflichtig wurden, und zwar in Höhe einer ÖPNV-Monatskarte, die man ja noch zusätzlich benötigt - da sagen viele dann: Ja, dann fahr ich halt gleich durch, wenn ich eh bis dahin schon meinen Wagen brauche. (trifft nicht auf alle zu, aber trotzdem: Autsch)

Das Schlimmste sind aber die Passagiere.
Gegenpol: Oslo. Uralte S-Bahnen. Noch mit Holzgriffen innen teilweise, kantig, klapprig. Die Mitfahrer: Bunt gemischt, alles dabei an Nationalitäten, Arbeitstypen, usw... Trotzdem kein Geschubse, kein Gedränge, höfliche Menschen, Kinderwagen werden vorgelassen usw... Dazu saubere Bahnen, keine Kaugummis auf den Sitzen, kein Gefühl man bekommt von der Bahn oder den Mitfahrern Weltraumkrebsaids.
Ähnliches in Hannover und Mannheim erlebt - moderne, helle, Wagen (auf der Strecke nach Mannheim extrem modern), pünktlich, sauber.

Und dann Hamburg. Richtig geil. Wo man mit den Fahrrädern im Metronom im Fahrradwagen steht, dann ein Blag einer telefonierenden Tussi einem dauernd gegen das Rad tritt (Lackkratzer, Schutzblech schief) und wenn man sie darauf hinweist sie einen anmacht dass man ja auch gefälligst mehr Platz für sie und ihre Familie machen solle und ob man was gegen Kinder habe. Wenn man Sie dann höflich darauf anspricht dass sie sich auch in einem Fahrradabteil befindet, wo eben nunmal Platz für Reisende mit Fahrrädern sein soll, meckert sie rum, zückt das Handy und ruft die gesamte Großfamilie auf dass alles ins Fahrradabteil kommen sollen.

Von den ganzen Leuten die beim Husten und Niesen keine Hand vor die Fresse halten können mal abgesehen.

Hab ich in der geballten Form tatsächlich bislang nur in Hamburg so erlebt. Berlin war streckenweise auch unschön, aber Hamburg setzt dem einfach die Krone auf. Sorry, but not sorry. Wenn ich dann die Wahl hab zwischen ÖPNV und nicht zur Arbeit kommen - dann such ich mir Arbeit in einer anderen Stadt wo sich die Menschen im Alltag benehmen können. Und wenn das dann irgendwo bei Kiruna ist, dann ist das halt so.
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nightnurse

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Antw:Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.
« Antwort #407 am: 04 August 2021, 18:52:04 »

Ich bin bislang mit dem HVV noch überall hingekommen, wo ich hinmusste, mit angemessenem Aufwand an Zeit und Umstieg zum angemessenen Preis. Das versteh ich unter "gut ausgebaut". Park & Ride-Kosten, ja, gemein, andererseits find ich schon, daß man für den zur Verfügung gestellten Platz zahlen sollen darf.
Nichtmal ich bringe es fertig, dem HVV oder dem Metronom anzulasten, wenn ätzende Kundschaft dabei ist. Die Betreiber können echt nichts für mangelnde Kinderstube beim Folck™.
Verbesserungsmöglichkeiten gibt es sicher, angefangen bei allgemeiner Sauberkeit, dem Fuhrpark (an dem wird gearbeitet), bei der Frequenz und bis zur Liniendichte. Und ja, der Süden. Aber als Landei empfinde ich das als Jammern auf hohem Niveau.

Mir persönlich ist das ÖPNV-Publikum in Berlin ja bisher als das mit dem größten Anteil an abgerockten, verhaltensauffälligen und/oder unangenehmen Gestalten erschienen, aber da hat vielleicht jeder andere Vorlieben.
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Jack_N

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Antw:Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.
« Antwort #408 am: 05 August 2021, 11:32:50 »

Es hängt sicherlich auch von den gefahrenen Strecken ab. Wie gesagt, wenn es überall so wäre wie auf den U-Bahn-Strecken die ich ab und an genutzt hab, dann wäre ich da komplett anderer Meinung.
Die Haupt-Katastrophe ist die von der DB betreute S-Bahn. Platz Zwei hat der Metronom, dessen Betreiber Beschwerden einfach mal wegignorieren.
Aber die Hauptkrone geht eben an die Leute, die den ÖPNV nutzen. Da kann kein Betreiber was für, richtig, aber das kann dennoch ein absoluter Negativpunkt für mich sein der mir die Benutzung dieser Verkehrsmittel eben verleidet. Vor allem wenn man eben aus anderen, ebenfalls relativ großen Städten weiss dass es auch anders geht. Da fragt man sich was hier falsch gelaufen ist.

Aufgewachsen bin ich auch in einer Stadt wo der letzte Bus aus der Innenstadt um Punkt 20 Uhr abfuhr. Zwar kein totales Landei, aber egal wo man abends hinwollte - ohne KFZ ging nix.
Viele Freunde kamen auch von den umliegenden Dörfern, wenn man zu einer "richtigen" Disco wollte musste man nach Kiel (egal ob roter Salon in der Pumpe, Tucholsky oder für die Deschno-Fraktion weiter draußen im Industriegebiet beim ersten Mediamarkt der Region, kein Plan wie der Laden wieder hiess).
Vielleicht ist für mich daher mit dem eigenen KFZ unterwegs zu sein weder als "schlimm" noch sonstwie behaftet sondern gehört, mitsamt aller Umstände Kosten und co, einfach zum Leben dazu.

Lustigerweise denke ich, dass ich das in einem anderen Umfeld anders sehen würde. In Hamburg war ich stets froh mein Auto zu haben, auch um Freunde zu besuchen, da es mir einfach extrem viel Zeit gespart hat.
Aber in anderen Städten...? In meiner Zeit in Saarbrücken stand mein Auto oft wochenlang unbewegt rum.
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RaoulDuke

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Antw:Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.
« Antwort #409 am: 05 August 2021, 12:02:09 »

Ich finde Autos überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil, ich mag sie sehr und habe auch kein Problem damit. Jetzt Autos zu verteufeln, weil es Mode ist, finde ich total unsinnig und mache einfach nicht mit.

Nicht jedes Fortbewegungsmittel taugt für jede Strecke, deswegen bin ich Abends oft mit der U-Bahn unterwegs gewesen. In den Urlaub, in eine andere Stadt oder zum Festival würde ich eher das Auto nehmen - das hat auch den Vorteil, dass man so etwas wie seinen eigenen Raum, sein eigenes Zimmer mitnehmen kann. Man hat einen Rückzugsort, kann seine Sachen unterbringen, und ist, das darf man auch nicht vergessen, definitiv sicherer unterwegs in manchen Situationen.

Ich habe im ÖPNV ein paar höchst unschöne Erfahrungen gemacht (ich berichtete teilweise), die insbesondere dann ein gehöriges Eskalationspotential hatten, wenn ich aussergewöhnliche Kleidung trug, aber noch mehr, wenn sich in meiner Gesellschaft weibliche Wesen befanden. Wenn die dann noch mit einem Gothic-Outfit unterwegs waren, wurde es teils wirklich arg unangenehm. Alkoholisierte paarungswillige Primitivlinge kennen irgendwie keine Grenzen und erscheinen zumindest teilweise auch nicht ungefährlich. Ich habe mir danach so manches mal die Frage gestellt, wie es überhaupt möglich sein soll, dass beispielsweise eine attraktive Frau in einem Partyoutfit die öffentlichen Verkehrsmittel alleine nutzen kann. Ich kann nur spekulieren, aber wäre ich eine Frau, würde ich beim Ausgehen auf jeden Fall Budget für Taxis einplanen, und an Orten wie Berlin Friedrichshain oder der Hamburger Reeperbahn den ÖPNV komplett meiden.
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Smoking_maze

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Antw:Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.
« Antwort #410 am: 12 August 2021, 18:29:10 »

Moin :)
Ich darf da als halbwegs attraktive Dame mit Tattoos, längeren roten Haaren und gaaanz normalen schwarzen Klamotten (Gastronomie) aus der Erfahrungskiste plaudern: Ubahn fahren in Hamburg, als weibliches Wesen ist ein Krampf. Egal ob abends oder mittags, ohrstöpsel mit lauter Musik und sogar mit Verlobungsbrillie damals, stur aufs Telefon starrend hatte man auch in Pandemie-Zeiten häufiger die Woche mindestens einen paarungswilligen Vollpfosten spontan neben sich der mich so elegant ansprach mit: "oh, schöne Mädsche" das mir heute noch davon schlecht wird. Ein einfaches nein danke reicht nicht, sie quatschen dich einfach ohne zuzuhören voll das "wir " jetzt zu ihm gehen und uns n schönen Abend machen, man sei ja so hübsch und dürfe ihn nicht enttäuschen, er sei ja so ein netter... auch stures weglaufen hilft nix... die laufen einem nach..
Fassen einen auch gerne mal an, Hintern, Brüste, Haare.. muss alles angegrabelt werden ist ja "so schöne mädsche" man wollte mir auch schon das Telefon wegnehmen, er sei ja nun da und das brauche ich ja nun nicht mehr.
Laut anschreien und mit Polizei drohen hilft nur bedingt weil sie dann später draussen warten oder dir nachlaufen bis keine oder weniger Zeugen anwesend sind.
Richtig gefährlich wird es wenn sie in der Gruppe unterwegs sind, sie sind dann aggressiver, vertragen noch weniger ein nein und auch da musste ich schon mehrfach n Umweg machen, bei großen Menschenmengen abwarten, um Hilfe rufen, mich abholen lassen oder auf die Polizei warten weil ich mich nicht getraut hatte mich aus den Kameras raus zu bewegen. Danke an Alle (!) die mir spontan beistanden und mich damit wohl auch vor Übergriffen und oder Vergewaltigungen geschützt haben. Aber ich bin mittlerweile sehr froh das ich im Westen Hamburgs S-Bahn fahren darf.. da ist mir sowas noch nie passiert... :D
Übrigens war dabei keine Fahrt nach 22Uhr dabei, und nichts in Kiez-nähe.. die Stories sind noch viel geiler.. aber auch zu lang für nur einen Post..
« Letzte Änderung: 12 August 2021, 19:04:04 von Smoking_maze »
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Gestern standen wir noch am Abgrund.
Heute sind wir endlich einen Schritt weiter.

Jack_N

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Antw:Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.
« Antwort #411 am: 12 August 2021, 19:12:35 »

Uff... bei solchen Erfahrungsberichten wird mir immer etwas schlecht.
Und dann denke ich daran, dass es wirklich sehr viele Hamburger gibt, die das Autofahren in der Stadt komplett verbieten wollen und alle zwingen wollen, den ÖPNV zu benutzen. Und kann nur den Kopf schütteln.

Das Problem ansich ist dennoch meiner Meinung nach nicht der ÖPNV. Sondern die Menschen, und wie sie sich verhalten. Und da sind die Hamburger leider nicht gerade leuchtende Vorbilder. Traurig, aber ist meine Erfahrung der letzten 10 Jahre.
Ist aber auch vielleicht ein Problem andere Städte zu vergleichen, gefühlt haben alle Städte ab einer gewissen Größe dasselbe Problem im ÖPNV - oder noch größere. Siehe New York und seine Ubahn in den 80ern - mindestens 2 Morde pro Tag in den Waggons hiess es damals.
Und auch in "ordentlichen" Ländern hat der ÖPNV ein Problem - gerade das Gegrabsche ist in den vollen Zügen in Japan ein Riesenproblem. Anonymität und mangelnde Ausweichmöglichkeiten ziehen gewisse Arten von Menschen offenbar an. Alkohol spielt abends dann auch eine Rolle (bei vielen auch tagsüber).

Die Frage ist, warum das in kleineren Städten oder anderen Ländern besser funktioniert. Oslo z.B. hat ja auch über 600.000 Einwohner, so lütt ist das ja auch nicht mehr. Dublin ist auch so ein Ding, man merkt dort sehr stark wer Einheimischer ist und wer Zugezogener. Die echten Iren entschuldigen sich wirklich für alles, extremer als Kanadier. Ein Mann mit einem Kinderwagen, dem ich mit langsamen Schlendern den Fußweg versperrte, entschuldigte sich bei mir dafür als ich ihn vorbeiliess dass er es eilig hatte. Wenn man Leute dort aus versehen anrempeln, dann entschuldigen sie sich bei Dir, quasi dafür dass sie existieren, dass sie sich in Deinen Weg bewegt haben, oder sonstwas.
Schon irre. Und ja, ich hab an den Tagen, an denen ich dort war (Vorweihnachtszeit) einmal ein einzige jugendliche Person gesehen, die im Bus ihre Füße hochgelegt hat. Im Doppeldecker, vorne auf die Kante vor der Scheibe. Nicht auf andere Sitze.

Ich traue aber niemandem derzeit im Lande zu eine Reform ins Positive überhaupt anzustoßen, egal ob es den ÖPNV oder dessen Benutzer betrifft.
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nightnurse

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« Antwort #412 am: 20 August 2021, 14:55:02 »

Vorhin im Regionalexpress.

Kunde, grade eingestiegen, zum Zugbegleiter: "..der Zug fährt doch nach Bremen?"

Zugbegleiter: "O.o was, der hier? NEIN!"

Kunde: " :o *hektischer Griff nach der Tasche*"

Zugbegleiter: "HAHAHAHA jetzt hab ich Sie aber, ne! Doch, der fährt nach Bremen."

Kunde: *lächelt verkniffen*

Manchmal sindse niedlich ::)


Beim Metronom ist derweil seit Wochen der Wurm drin, Züge fallen aus, Züge verspäten sich um halbe Stunden bis 50min...(und es sind immer UNTER 60min und ich krieg keine Erstattung >:( )
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nightnurse

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Antw:Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.
« Antwort #413 am: 02 September 2021, 16:39:13 »

Heute: Profis im Reisezentrum \o/

Fahrradkarten für den Fernverkehr kann man ja immer noch nicht von zu Hause aus buchen, also war ich im Reisezentrum. In Altona, aus Gründen.
Weil ich da meine Erfahrungen habe und weil man heute Nuschelaufsätze trägt, habe ich folgende Dinge SEHR LAUT UND DEUTLICH gesagt:

"Ich möchte gerne AB HAUPTBAHNHOF" und "KEINE Sitzplatzreservierung".

Habe nun ein Ticket ab Altona (weil dummerweise zur angegebenen gewünschten Abfahrtzeit auch ein ICE ab Altona fährt; ich kann zwar am Hbf einsteigen, bin aber 1,5 Stunden später am Ziel als gedacht) - und eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung  ::) >:( im 4er am Tisch, also ohne Beinfreiheit ::) >:(

Außerdem sagte ich bei der Auswahl der Rückfahrt, ne, RE um 48 geht nicht, da ist SEV. Sagt die Dame, hier bei mir steht nichts von SEV, sehen Sie selbst *Bildschirm dreh*. Ich sah auch nichts und dachte so, na, bei der Bahn wird man das schon wissen, nehm ich das halt.
Auf dem ausgedruckten Ticket steht jetzt im Kleingedruckten, daß der RE um 48 durch SEV ersetzt wird  ::) >:( steh ich halt früher auf, ne  >:( ::)
(ich glaube, letzteres ärgert mich am meisten. Warum haben die im Reisezentrum unvollständigeren Zugriff auf Informationen als Endverbraucher zu Hause?)
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Eisbär

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Antw:Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.
« Antwort #414 am: 04 September 2021, 11:44:30 »

Fahrradkarten für den Fernverkehr kann man ja immer noch nicht von zu Hause aus buchen, also war ich im Reisezentrum.
Das geht mir auch so unendlich auf den Sack.  >:(

Glücklicherweise finden meine Fernfahrten mit dem Rad dann meistens ins Ausland statt und dann buch ich auf der Homepage des Bahnunternehmens im Zielstaat oder in einem Durchfahrtsland. 8)
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2022- No F*cking Bands Festival XI

Donnerstag, 18. bis Sonntag 21. August 2022

Infos: www.nofuba.de