Schwarzes Hamburg

  • 17 September 2019, 21:25:17
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Autor Thema: Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.  (Gelesen 26367 mal)

nightnurse

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Antw:Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.
« Antwort #315 am: 22 August 2019, 12:58:09 »

 ::)
Es hatte heute alles geklappt ö.Ö kannjagarnichsein.
Also hielt der Metronom mal ne halbe Stunde in Buchholz, "wegen einer Suizidankündigung" (die hinreichend vage gewesen sein muss, auch den Zug nach der betreffenden Person abzusuchen. "Ich steck den Kopf ins Zugklo!!"?). Als er endlich wieder fuhr, endete die Fahrt zum Ausgleich in Harburg. Als ich schließlich in der U2 saß, gab es 20min Wartezeit wegen Notarzteinsatz. Zum Ausgleich war dann Endhalt schon in Hagenbecks Tierpark und man durfte 5min auf die nächste U2 nach Niendorf Nord warten.
Hach.
 >:(

P.S., passenden Tweet gelesen: "Stell dir vor, es ist Krieg - und die Soldaten müssen mit der deutschen Bahn anreisen". Das ist bedeutungsgleich mit dem Originalzitat >:(
« Letzte Änderung: 22 August 2019, 13:09:35 von nightnurse »
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nightnurse

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Antw:Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.
« Antwort #316 am: 04 September 2019, 13:52:42 »

Am Samstag kam der Metronom nicht aus dem Hauptbahnhof, weil irgendeine Arschkrampe sich durch drei zunehmend entnervte Durchsagen des Zugführers nicht davon abbringen ließ, in der geöffneten Waggontür zu stehen und mit jemandem draußen zu quatschen. Erst eine sturmgesichtige Zugbegleiterin, evtl. unterstützt durch diverse am Bahnsteig zur betreffenden Tür strebende Bahnbedienstete (ich saß in einem anderen Wagen und sah die nur vorbeilaufen) erwirkte, daß wir abfahren konnten.
Es folgte eine Ansprache des Zugführers, sie begann mit den Worten "Also, liebe Fahrgäste, ich fasses nicht" und endete mit "ganz ehrlich, da klatsch ich mir die Hand vor den Kopf", dazwischen war was mit enger Taktung und kann nicht angehen und nachher sich beschweren, wenn die Bahn nicht pünktlich kommt.

*rauschender Applaus der Fahrgäste*

dann die Zugbegleiterin, mit Säuselstimme: "Sehr geehrte Fahrgäste, wir haben Hamburg Hauptbahnhof wegen eines Fahrgastes mit einer Verspätung von 6min verlassen"

*Gelächter*

 >:(

In Verden im RE dann gleich nochmal, da kam erst die Bandansage "Bitte geben Sie die Türbereiche frei", dann der Lokführer "Liebe Fahrgäste, bitte treten Sie aus den Türen zurück...wir helfen Ihnen aber auch gerne beim Aussteigen" ;D >:(

Was stimmt mit den Leuten nicht?
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SchwarzMetallerHH

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Antw:Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.
« Antwort #317 am: 04 September 2019, 14:32:38 »

Es ist nicht erkennbar, dass die Tür nicht schließt, wenn du drin stehst und nicht oft Bahn fährst.
Das Menschen zu doff sind Ansagen wahrzunehmen, muss ich DIR ja wohl nicht erklären.

Ich bin für Zwangsschließung mit Signalton. Bei der S-Bahn tun sie das ja auch so.
Und wir erinnern uns an dieses Türsystem. Da hätte niemand gewagt nach dem Pfiff in der Tür stehen zu bleiben. *klicküüÜÜüROMMSROMMS*
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nightnurse

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Antw:Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.
« Antwort #318 am: 04 September 2019, 14:37:29 »

Ja. Nein. Vielleicht. Ich bin nicht mehr gewillt, alles mit Verpeiltheit zu entschuldigen. Bahnfahren ist hierzulande eine Kulturtechnik, deren Grundlagen jeder kennen könnte. Sollte. Ging ja früher™ auch, ohne Volkshochschulkurse "Bahnfahren für Volldeppen".
Aber auf jeden Fall pro Zwangsschließung + Signalton.
Ach, vergiss den Signalton >:(
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Antw:Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.
« Antwort #319 am: 04 September 2019, 14:49:07 »

Ich wusste, dass das kommt. ;D
Ich bin da auch pro. Die Menschen werden da schnell begriffen haben. Früher waren sie auch nicht so doof.
Die neuen S-Bahnen regen mich in der Hinsicht auch schon auf.

Früher™ waren Zugtüren nicht mal selbstschließend. Oder gar verriegelt.
Man stelle sich vor, eine Zugtür konnte während der Fahrt ohne Probleme einfach geöffnet werden. Und die Menschen haben es trotzdem überlebt. Zumindest der Großteil, genaue Zahlen liegen mir da leider nicht vor...

Edit: ich dachte eben noch, wie kann man das nochmal eben schön miterleben? Und sich bildlich vorstellen, wie Menschen zum Lernprozess gebracht werden?
¯\_(ツ)_/¯
« Letzte Änderung: 04 September 2019, 14:56:47 von SchwarzMetallerHH »
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Antw:Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.
« Antwort #320 am: 04 September 2019, 15:04:21 »

 ;D Schnappi, die Zugfalttür *happs*
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SchwarzMetallerHH

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« Antwort #321 am: 04 September 2019, 15:09:07 »

;D
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Antw:Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.
« Antwort #322 am: 04 September 2019, 16:16:59 »

...Und die Menschen haben es trotzdem überlebt. Zumindest der Großteil, genaue Zahlen liegen mir da leider nicht vor...

Und der Rest, der es nicht geschafft hat, fiel dann halt unter "natürliche Auslese".

Ich bin ja sowieso davon überzeugt, dass es immer mehr Volldeppen zu geben scheint, weil die Menschheit irgendwann damit angefangen hat, irgendwas mit einem Sicherheitshinweis zu beschriften. Und weil es dann ein paar Deppen überlebt haben, haben die dafür gesorgt, dass noch mehr Dinge beschriftet und erklärt wurden. Ein Kreislauf aus dem wir nicht mehr rauskommen.  ::) :P
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Antw:Öffentliche Verkehrsmittel. Abenteuer und Nebenwirkungen.
« Antwort #323 am: 06 September 2019, 15:43:48 »

So wie auf dem Kaffebecher draufsteht das der Inhalt heiss ist und so.
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and all turns to silver glas
and then you see it
white shores... and beyond, a far green country under a swift sunrise