Schwarzes Hamburg

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Autor Thema: Mein Wort des Tages  (Gelesen 8672 mal)

SchwarzMetallerHH

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Antw:Mein Wort des Tages
« Antwort #105 am: 30 August 2017, 16:37:41 »

[..] denn wir alle tragen auch mit die Verantwortung für alle anderen, und in besonderem Maße für diejenigen, die angreifbar und verletzlich sind.

Lustig.
Vor einiger Zeit hast du noch gesagt, man wäre nicht mal für sein eigenes Handeln verantwortlich.
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16.02.2018 >.>
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Greifenweib

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Antw:Mein Wort des Tages
« Antwort #106 am: 11 September 2017, 10:30:29 »

Lustige Wörter, die eklige Dinge bezeichnen:
Käsemauken
Nillekäs
 ;D
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nightnurse

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Antw:Mein Wort des Tages
« Antwort #107 am: 01 Dezember 2017, 13:59:52 »

Pflegekammer.
Endlich mal wieder Jobs für Sesselfurzer \o/
Natürlich wäre es schön, wenn Kammern Der Politik™ gegenüber qualifiziert die Interessen der Mitglieder vertreten könnten. Das wird bei am Ende 16 verschiedenen Pflegekammern auch sicher hocheffizient ::) und wenn ich mir die Kritik an den IHK erst angucke, dann wird es sogar mit einem *hust* hohen Unterhaltungswert einhergehen.

"Es dient dem Schutz des Berufsstandes vor „schwarzen Schafen“ und der Sicherung einer qualitativen Pflege." - dazu hatten wir ja bislang so GAR KEINE Möglichkeiten <3 ::).

Kein Einfluss auf die Ausbildungsordnung, nicht das Recht, die Berufserlaubnis zu entziehen (jedenfalls in SH), keine Qualitätsprüfungen und vielleicht stehen sie uns gegen den Arbeitgeber bei, wenn´s mal wegen schlechter Rahmenbedingungen an der Qualität hapert. Mhm.

"Diese Pflichtmitgliedschaft ist die Voraussetzung für eine demokratische Meinungsbildung und die Vertretung der Berufsgruppe in ihrer Gesamtheit." o.- ähm...danke?

Super auch die Idee, im Gegensatz zur IHK sämtliche examinierten Pflegekräfte zu beitragspflichtigen Mitgliedern zu machen anstelle der Betriebe.

Vielleicht steh ich ja grade nur auf dem Schlauch und begreife nicht die herrlichen Zeiten, die ich da für ca. 100€ p.a. zu bekommen drohe.
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SchwarzMetallerHH

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Antw:Mein Wort des Tages
« Antwort #108 am: 01 Dezember 2017, 14:29:35 »

Auf der Hälfte des Beitrags ahnte ich schon: die Mitarbeiter müssen da rein, nicht die Betriebe?
Das ist... grotesk.

Und genial, ein sicheres Einkommen von denen die potenziell von eben jener Kammer des Berufs verwiesen werden. Großartig.
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nightnurse

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Antw:Mein Wort des Tages
« Antwort #109 am: 01 Dezember 2017, 16:19:21 »

Es ist so ::).

Zitat von: Pflegekammer Schleswig-Holstein
Warum verlangt die Pflegeberufekammer einen Mitgliedsbeitrag, die IHK jedoch nicht? - Mitglieder der IHK sind Betriebe, also Arbeitgeber, nicht aber deren Mitarbeiter. Die Betriebe finanzieren die IHK durch ihre Mitgliedsbeiträge (Pflichtbeiträge). Die Heilberufekammern sind auf landesrechtlicher Grundlage die beruflichen Vertretungen der jeweiligen Heilberufe. Sie erfüllen gesetzliche Selbstverwaltungsaufgaben und ihre Pflichtmitglieder sind die Berufsangehörigen bzw. die Berufstätigen. Die Mitglieder sind also Einzelpersonen, keine Betriebe. Somit zahlen hier auch die Einzelpersonen die Mitgliedsbeiträge.

(Stimme von Loriot) Ach.
Die Frage, warum anstelle der Betriebe Einzelpersonen Mitglieder sein müssen, wird anscheinend nicht gestellt ::)

Übrigens kann die PK SH einem bei Nichtzahlung des Beitrages ja die Berufserlaubnis nicht entziehen. Bin zu faul, zu versuchen, rauszufinden, wieviele Mahnverfahren die schon laufen haben ::)

Zitat von: PK SH
Warum eine Kammer für mehrheitlich in einem Anstellungsverhältnis Beschäftigte? - Auch abhängig beschäftigte Pflegefachpersonen arbeiten in der Regel fachlich eigenverantwortlich. Wenn es um pflegerische Diagnostik und um die Planung und Steuerung des Pflegeprozesses geht, tragen angestellte Pflegefachpersonen die Verantwortung für ihre fachlichen Entscheidungen.

Im Unterschied zu z.B. einem angestellten Kfz-Meister. Der entscheidet nix selbst und ist auch nicht für irgendwas verantwortlich. Deshalb ist sein Betrieb in der IHK und nicht er selbst. Oder wie.

Zitat von: PK RLP
Warum bin ich Mitglied ?
Bedeutsam für die Entscheidung Pro Pflegekammer war und ist auch, dass ... eine bedarfsgerechte Pflege auf höchstem Qualitätsniveau und zufriedene, motivierte und qualifizierte Pflegefachpersonen unentbehrlich sind.

Ja. Und Ihr habt nach eigenem Bekunden keinen Einfluss auf die Ausbildungsinhalte. Und macht keine Qualitätskontrollen (das würden sich die Betriebe, die ja nix mit der PK zu tun haben, auch verbitten). Und wenn jemand nicht ständig zu Weiterbildungen rennt, könnt Ihr auch nix machen. Ein großer Schritt nach vorne.

Je mehr ich da lese, desto größer meine Begeisterung.
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