Schwarzes Hamburg

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Autor Thema: schwarzes altwerden.  (Gelesen 22465 mal)

Falkorinox

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Re: schwarzes altwerden.
« Antwort #105 am: 02 April 2012, 01:26:13 »

 :) Hallo Rotkehlchen!......goldige Ansicht....! ;)  Ich kann mich da auch nur anschließen.
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Der Tod gewiss!....Keine Aussicht auf Erfolg!......Worauf warten wir noch?

nightnurse

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Re: schwarzes altwerden.
« Antwort #106 am: 30 April 2012, 00:01:32 »

Ich hab da was gefunden...schön:

Zitat
...the Nephilim are beneficiaries of one of the weirder aspects of the scene: the dogged refusal of goths to stop being goths despite their advancing years. Instead of doing what many youth tribes do – abandoning the subculture in middle age – they prefer to "negotiate adulthood" as goths,...

sowie

Zitat
...I think there's a bit of a disconnection between those younger goths and the cohort of goths who are becoming older. You're not just talking about some individuals who are getting older in an otherwise young scene, you're talking about a whole scene that's collectively growing up."

(Guardian)

 :)
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misery. complaint. self-pity. injustice.

RaoulDuke

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Re: schwarzes altwerden.
« Antwort #107 am: 30 April 2012, 13:57:04 »

Ich hab da was gefunden...schön:

[...]

(Guardian)

 :)

Ein sehr schöner Artikel...

Habe in den letzten Tagen viel darüber nachgedacht, daß es sich mittlerweile mehr um eine Subkultur als um eine Jugendkultur handelt, und darüber gestaunt, dass nach ein paar Jahren Abwesenheit und vorherigen Manchmal-Reinschauens mich die ganze Sache jetzt deutlich mehr interessiert als früher. Und zwar, weil sich die "ganze Sache" im Sinne einer vielfältigen Alternativkultur aus meiner persönlichen Sicht noch mehr aufgefächert hat, und ich jetzt Dinge sehen, erleben und leben kann, die mir mit Anfang Zwanzig einfach verschlossen geblieben wären.

Manche Aspekte nehmen an Wichtigkeit ab, aber bei manchen scheint es sich wie mit Zigarren und trockenem Rotwein zu verhalten: Um sowas wirklich genießen zu können, muß irgendwie zuerst der Geschmack reifen.

Während Gabber in einem drogenverhangenen Exzess unterging (jedenfalls "meine Generation" davon) und viele Leute aus dem Punk in eine Richtung gingen, die ich nicht so mochte (politisch, persönlich und bezogen auf die Grundhaltung zum Leben), scheint die Entwicklung der schwarzen Subkultur spannend wie selten, und wie ich finde gerade in Bezug auf Aspekte, die über Musik und reine Ästhetik hinausgehen.
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EL

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Re: schwarzes altwerden.
« Antwort #108 am: 30 April 2012, 14:09:41 »

....scheint die Entwicklung der schwarzen Subkultur spannend wie selten, und wie ich finde gerade in Bezug auf Aspekte, die über Musik und reine Ästhetik hinausgehen.
Could you more explain, please, what exactly you mean?  :-\ :) 

Sapor Vitae

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Re: schwarzes altwerden.
« Antwort #109 am: 30 April 2012, 14:10:56 »

....scheint die Entwicklung der schwarzen Subkultur spannend wie selten, und wie ich finde gerade in Bezug auf Aspekte, die über Musik und reine Ästhetik hinausgehen.
Could you more explain, please, what exactly you mean?  :-\ :)
Das würde mich auch interessieren. Welche Berührungspunkte gibt es denn abgesehen von Ästhetik und Musik?
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RaoulDuke

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Re: schwarzes altwerden.
« Antwort #110 am: 30 April 2012, 14:57:37 »


....scheint die Entwicklung der schwarzen Subkultur spannend wie selten, und wie ich finde gerade in Bezug auf Aspekte, die über Musik und reine Ästhetik hinausgehen.
Could you more explain, please, what exactly you mean?  :-\ :)
Das würde mich auch interessieren. Welche Berührungspunkte gibt es denn abgesehen von Ästhetik und Musik?

Vor allem meine ich die Leute und was sie so treibt - es gibt eine Menge an ungewöhnlichen Interessen und spannender Lebensgestaltung zu sehen, die vielleicht nicht originär der schwarzen Szene als solcher zuzurechnen sind, dort aber wohl auf mehr Akzeptanz stoßen. Vielleicht liegt es gerade daran, dass die Szene "reift" und mit ihr die Menschen in ihr, und das auch mit anderen Subkulturen passiert wäre, wenn da nicht plötzlich Ende gewesen wäre?

Was mir auch gefällt die die Beibehaltung eines gewissen subversiven Blickwinkels auf die Welt, in Bezug auf Kunst, Literatur, das allgemeine Weltgeschehen oder wilde Debatten in so einem komischen Forum, in dem ich mich im Spätherbst mal angemeldet habe. Und so die eine oder andere ausgefallene Party fand ich ziemlich cool, aber wenn ich mal genau drüber nachdenke fällt das wohl auch unter Ästhetik.

... wenn ich so recht darüber nachdenke, kann man das aber alles wohl wenig verallgemeinern, da kann ich eigentlich nur für mich selbst sprechen.
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Sapor Vitae

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Re: schwarzes altwerden.
« Antwort #111 am: 30 April 2012, 16:55:02 »


....scheint die Entwicklung der schwarzen Subkultur spannend wie selten, und wie ich finde gerade in Bezug auf Aspekte, die über Musik und reine Ästhetik hinausgehen.
Could you more explain, please, what exactly you mean?  :-\ :)
Das würde mich auch interessieren. Welche Berührungspunkte gibt es denn abgesehen von Ästhetik und Musik?

Vor allem meine ich die Leute und was sie so treibt - es gibt eine Menge an ungewöhnlichen Interessen und spannender Lebensgestaltung zu sehen, die vielleicht nicht originär der schwarzen Szene als solcher zuzurechnen sind, dort aber wohl auf mehr Akzeptanz stoßen.

Was mir auch gefällt die die Beibehaltung eines gewissen subversiven Blickwinkels auf die Welt, in Bezug auf Kunst, Literatur, das allgemeine Weltgeschehen oder wilde Debatten

... wenn ich so recht darüber nachdenke, kann man das aber alles wohl wenig verallgemeinern, da kann ich eigentlich nur für mich selbst sprechen.
Hm, ja, ich denke das werden dann persönliche Erfahrungen sein. Ich hatte z.B. bisher eher den Eindruck, dass auch in der schwarzen Szene das Streben nach einem gutbürgerlichen Leben und ebendiesen Idealen recht verbreitet ist. Weitaus spannendere Lebensentwürfe, die sich eben abseits des "Normlebenslaufs" bewegen, habe ich bisher eigentlich nur komplett ausserhalb der Szene kennen gelernt. Aber vielleicht hänge ich auch einfach selber zu wenig drin, um das beurteilen zu können.

Natürlich habe ich durchaus spannende Menschen kennen gelernt, die zur Szene gehören, aber für mich beschränkt sich das alles, was du aufgezählt hast, eben bei weitem nicht auf diese und macht sie in meinen Augen auch nicht aus.
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Julya

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Re: schwarzes altwerden.
« Antwort #112 am: 30 April 2012, 17:56:33 »

Weitaus spannendere Lebensentwürfe, die sich eben abseits des "Normlebenslaufs" bewegen, habe ich bisher eigentlich nur komplett ausserhalb der Szene kennen gelernt.

Was sind denn das für andere Lebensentwürfe? :)
Ich finde das ja immer total spannend, weil ich meinen eigenen Lebensstil so gar nicht benennen kann.

Ansonsten finde ich das, was Raoul schrieb, schon ziemlich treffend. Aber, wie gesagt, ist wahrscheinlich eine sehr individuelle Geschichte...
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sepp

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Re: schwarzes altwerden.
« Antwort #113 am: 15 September 2012, 07:22:09 »

Immerhin ist es doch schön,wenn auch fast ein Anachronismus,dass wir uns heute darüber unterhalten können. ;)
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uffi!